Marita Kramer (AUT) holt sich den zweiten Sieg in Titisee-Neustadt

Mit einem Sieg von Marita Kramer aus Österreich ging das 1. Damen-Skisprung-Weltcup-Wochenende in Titisee-Neustadt zu Ende. Die äußeren Bedingungen ließen einen unkomplizierten Wettbewerb auf der Hochfirstschanze zu.

Marita Kramer stand mit Weiten von 137,5 m und 135 m zum zweiten Mal auf dem 1. Podiumsplatz. Auf Platz zwei reihte sich die Japanerin Sara Takanashi ein (136,5 m und 134,5 m). Den dritten Platz sicherte sich Silje Opseth aus Norwegen (137 m und 133 m).

Das deutsche Team konnte heute den Wettbewerb mit Sprüngen auf die Plätze 12) Katharina Althaus; 28) Juliane Seyfarth; 29) Agnes Reisch; 36) Selina Freitag und 37) Anna Rupprecht beschließen.

Am gestrigen Samstag sprang die Norwegerin Silje Opseth mit 138,5 Metern den Schanzenrekord der Damen auf der Hochfirstschanze.

Statements
Marita Kramer freute sich über ihren erneuten Sieg und erwähnte, dass heute sehr gute Bedingungen gewesen seien und die Schanze wieder gut präpariert war. Ein Platz auf dem Siegertreppchen würde nicht nur sehr viel Spaß bringen, sondern auch Selbstvertrauen für weitere Wettbewerbe.

Sara Takanashi ist glücklich, dass sie mit ihrer verbesserten Technik den zweiten Platz erreichen konnte. Das Springen hat ihr heute viel Freude bereitet und sie möchte sich mit diesen guten Eindrücken auf die kommenden Wettbewerbe konzentrieren.

Silje Opseth hat die „Flüge“ auf der Hochfirstschanze genossen, weil ihr das Springen auf Großschanzen unglaublich viel Spaß macht. Sie würde sich freuen, wenn der Damen-Weltcup-Tross wieder einmal Station in Titisee-Neustadt machen würde.

Die Skispringerinnen und Offiziellen waren mit der Präparation der Schanze und Organisation der Veranstaltung sehr zufrieden und sprachen den ca. 250 ehrenamtlichen Helfer*innen ein großes Lob aus. Somit konnte das erste Kennenlernen aller Beteiligten innerhalb der großen FIS-Familie mit vielen neuen und guten Eindrücken abgeschlossen werden.

Fotograf: Harald Döpfert