Zuverlässig, engagiert, motiviert

„Das ist das ganz Besondere an Titisee-Neustadt. Nicht viele Veranstalter auf der Welt sind so kurzfristig in der Lage, einen Weltcup derart zuverlässig in kurzer Vorbereitungszeit auf die Füße zu stellen“, sagte FIS COC Koordinator Horst Tielmann. Auch sein Kollege Ueli Forrer konnte dem engagierten Ausrichter im Hochschwarzwald höchsten Respekt aussprechen. „Die Schanze verträgt zwei Springen an einem Tag. Wir sind stolz darauf, dass uns dadurch die FIS erneut ihr Vertrauen ausgesprochen hat. Wir sind immer Gewehr bei Fuß“, erklärte Generalsekretär Joachim Häfker, der für den Ersatztermin auf 200 treue, ehrenamtliche Helfer zurückgreifen konnte.

Den ausgefallenen Termin von Brotterode (Thüringen) nutzte der Norweger Kenneth Gangnes, um mit 128,5 und 137 m ganz nach oben aufs Treppchen zu springen. Zweiter wurde Jaka Hvala (SLO) mit 127 und 135 m vor Daniel Andre Tande (NOR) mit 130,5 und 135,5 m.

Lokalmatador Andreas Wank verpasste ganz knapp das Podium mit Platz vier. Stephan Leyhe landete auf Rang 14, Pius Paschke auf Platz 16, Paul Winter auf Platz 17, David Siegel auf Platz 21, Karl Geiger auf Platz 23 und Danny Queck beendete den ersten Wettkampf auf Rang 28. „Die Schanze ist wieder super präpariert. Heute muss man ordentlich Skispringen, dann gewinnt man. Das macht auf jeden Fall Spaß“, analysierte Wank das erste COC Springen am Samstag.

COC 2015